21. August 2014
24.-26.Oktober 2014: 7. Marxherbstschule: “Klasse”

Der Begriff der „Klasse“ hat eine lange und dramatische Geschichte. Sie beginnt mit der Herausbilung der Idee und des Begriffs „der Klasse“ im Singular, verbunden mit revolutionären Hoffnungen und Ansprüchen, und die Geschichte endet scheinbar, nach einer Reihe von Kritiken und Verschiebungen, Erweiterungen und Ersetzungen des Klassenbegriffs, mit dem totalen Verlust dieser Ansprüche und Hoffnungen. Auch der Begriff der Klasse schien damit erledigt. Doch spätestens seit dem offenen Ausbruch der Finanzkrise 2008, der Rückkehr des Politischen in Gestalt weltweiter Massenproteste seit 2011 und dem Ende des „Endes der Geschichte“ ist auch der Begriff der Klasse zurückgekehrt. Allerdings stellt sich die Klasse nach ihrer langen und wechselvollen Geschichte recht uneinheitlich dar: Es gibt Reformulierungen, Ausweitungen und Verschiebungen (Multitude, Subalterne, Ausgeschlossene etc.), es gibt, vor allem von feministischer, anarchistischer und postkolonialer Seite, eine anhaltende Kritik, es gibt aber auch eine erneute Selbstverständigung über den „klassischen“ Klassenbegriff. Wie immer die Rückkehr indes auch ausfällt – der Begriff der Klasse führt letztlich zurück zu Marx. Allerdings fällt auch bei Marx selbst der Begriff unterschiedlich aus, im Manifest der Kommunistischen Partei anders als in der Schrift Der 18. Brumaire des Louis Bonaparte, und in den Philosophischen Manuskripten anders als im Kapital. Die 7. Marx-Herbstschule wird sich in den AG’s auf die zentralen Passagen des Kapitals konzentrieren und den Klassenbegriff entlang ausgewählter Passagen aus allen drei Bänden diskutieren. Das Rahmenprogramm wird dagegen zum einen den historischen Kontext der Entstehung des Klassenbegriffs betrachten und zum anderen die Auswirkungen des Klassenbegriffs und die Kritik an ihm verfolgen.

Am Freitagabend wird Christian Frings mit einem Vortrag zur Herausbildung der Idee und des Begriffs der „Klasse“ in das Thema der Herbstschule einführen, am Samstagabend wird Dipesh Chakrabarty den Umgang der Postcolonial Studies mit dem Klassenbegriff vorstellen, und am Sonntag soll es um die feministische Kritik am Klassenbegriff gehen. Mehr…

17. Juni 2014
Busexkursion: Salzwedel – die Geburtsstadt von Jenny Marx

Am Dienstag, den 19. August 2014 unternehmen wir gemeinsam mit der Hellen Panke Rosa Luxemburg Stiftung Berlin einen Tagesausflug nach Salzwedel. Mehr…

Termin: 19.8.2014, 8-19 Uhr
Treffpunkt: Helle Panke, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Anmeldung: hier

2. April 2014
David-Rjazanov-Preis 2014

Seit 2002 verleiht der Verein den Rjazanov-Preis mit einer Dotation von 500 Euro an junge Nachwuchswissenschaftler. Die bisherigen Preisträger kamen aus Deutschland, Italien, und Japan. Die Autoren erhalten die Möglichkeit, auf einem Kolloquium ihre Arbeit vorzustellen; die besten Arbeiten werden zur Veröffentlichung empfohlen.
Einreichungstermin: 30. September 2014.

2. April 2014
Jenny Marx und die 1848er.
Kolloquium anlässlich des 200. Geburtstages von Jenny Marx

Termin: 28.05.2014, Beginn: 17:00 Uhr
Ort: Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Vorträge:
Dr. Marion Freund: Extravagante Amazonen, wilde Furien oder bloße Anhängsel? Der Blick auf die Frauen berühmter Männer der Revolution
Dr. Irina Hundt: Handlungsmotivation zwischen „bürgerlich-romantischem Liebesethos“ und „politischem Eingreifen“ am Beispiel der Briefe von Jenny Marx und Louise Otto an ihre Verlobten 1838–1856
Dr. Jenny Warnecke: Louise Aston: Radikale Schriftstellerin für den politischen Umsturz und die Frauenemanzipation?
Prof. Dr. Rolf Hecker: Jenny Marx und die Freundschaft zu den 48ern

Jenny Marx war für ihre Zeit eine über die Maßen emanzipierte und couragierte Frau. Die überlieferten Briefe von ihr und an sie, die erstmals vollständig in einer Publikation erscheinen, belegen eindringlich, dass sie nicht nur die Gattin an der Seite ihres berühmten Mannes und die Mutter ihrer Kinder war, sondern eine politisch engagierte Frau, die „Geschäftsführerin“ in Sachen Publikationstätigkeit und eine am Theaterleben interessierte Zuschauerin. In ihren Briefen an Freunde und Weggefährten schilderte Jenny Marx offen ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre Freuden und Hoffnungen. Der Briefwechsel mit den „alten 48ern“ – den Teilnehmern an der Revolution 1848/49 in den deutschen Landen war zeitweise besonders intensiv.

Gemeinsame Veranstaltung mit Helle Panke e.V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Anschließend, nach einer Imbisspause, führen wir die Jahresmitgliederversammlung durch.
Tagesordnung:
1. Bericht zur Förderung der MEGA durch den Verein, zu Forschungsprojekten und zur Vereinslage (Hecker)
2. Kassenbericht (Lietz) / Revisionsbericht (Pohle)
3. Diskussion
4. Beschlussfassung

24. März 2014
Auf den Spuren von Marx und Engels in Berlin.
Vom Marx-Engels-Forum zur Luisenstraße
Stadtrundgang mit Rolf Hecker

Der Stadtspaziergang führt durch bekannte Straßen rund um die Humboldt-Universität, an der Marx studierte und auch Engels Vorlesungen hörte, bis ins Charité-Viertel, in dem Marx ein Quartier „trocken“ wohnte. Mit wem Marx die WG teilte und warum er auch den Karzer von innen sah und warum Engels in der Kaserne Am Kupfergaben diente – all dies und viele kleine Anekdoten über die Klassiker erfahren Sie während des Rundgangs.

Termin: 02.06.2014, Beginn: 17:00 Uhr
Treffpunkt: Marx-Engels-Forum in der Karl-Liebknecht-Str. 1

Gemeinsame Veranstaltung mit Helle Panke e.V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

24. Feburar 2014
Jenny Marx. Die Briefe
Herausgegeben von Rolf Hecker und Angelika Limmroth

Aus Anlass ihres 200. Geburtstag sind im Karl Dietz Verlag die Briefe von Jenny Marx erschienen. Jenny Marx pflegte einen ausschweifenden Briefstil; ausführlich korrespondierte sie mit ihren Töchtern, Halbgeschwistern und den Familienmitgliedern ihres Mannes, aber auch mit Freundinnen. Ganz privat waren die Briefe mit ihrem Mann und seinem Freund Friedrich Engels. Jenny Marx trat aber auch als “Geschäftsführerin” und Sekretärin sowie als Theaterkritikerin in Erscheinung, was sich in vielen Briefen niederschlug. Vor allem die Antwortbriefe ihrer Adressaten blieben bisher unbekannt; etwa 100 Briefe konnten hier erstmals veröffentlicht werden. Editiert wurden die Briefe nach den Prinzipien der Marx-Engels-Werke – in Übersetzung z.T. aus dem Englischen und Französischen, in modernisierter Orthographie, mit Anmerkungen versehen und mit einem annotiertem Personenverzeichnis.

Angelika Limmroth verfasste darüber hinaus eine aktuelle Biographie über Jenny Marx. Am Donnerstag, den 27. Februar 2014 um 15 Uhr stellt sie ihr Buch in der Reihe Rendezvous der Hellen Panke vor.

Beide Bücher sind über den Verlag bestellbar.

 

01. Februar 2014
Jenny Marx zum 200sten! Geburtstagsfeier für die couragierte Frau an der Seite des berühmten Sohnes der Stadt Trier Karl Marx

Termin: 14.02.2014, Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Volkshochschule, Trier, Domfreihof 1, 54290 Trier

Jenny von Westphalen, geboren am 12. Februar 2014 in Salzwedel, wuchs in Trier in einer Atmosphäre liberaler Bildungsbürger auf. Seit ihrer Heirat mit Karl Marx 1843 ging sie kompromisslos mit ihm den gemeinsamen Lebensweg. Sie war seine Sekretärin, war gleichermaßen seine Lektorin und Managerin. Sie begleitete ihn ins Exil, zuerst nach Paris und Brüssel. Während der Revolution 1848/49 lebten beide in Köln, wo Marx als Chefredakteur der »Neuen Rheinischen Zeitung« wirkte. Nach dem Verbot der Zeitung ging das Ehepaar Marx bis zu beider Lebensende ins Exil nach London. Jenny Marx brachte sieben Kinder zur Welt, von denen drei erwachsen wurden. Mit der Verbesserung ihrer Lebensumwelt nahm Jenny regen Anteil an der gesellschaftlichen und kulturellen Umgebung in London. Gern war sie Gastgeberin von Mitgliedern der Internationalen Arbeiterassoziation und charismatische Fürsorgerin der Flüchtlinge der Pariser Kommune. Jenny Marx war der Zentralpunkt des »Unternehmens « Marx. Mitte der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts verfasste sie Theaterkritiken und besprach Londoner Shakespeare-Aufführungen für die »Frankfurter Zeitung«. Wie sie sich um ihre Kinder sorgte, war sie an der Seite ihrer Enkelinnen und Enkel. Die Sorge um deren Gesundheit trieb sie Mitte 1881 noch einmal nach Argenteuil, ehe sie am 2. Dezember 1881 in London verstarb.

Flyer der Veranstaltung
24. Oktober 2013
6. Marx-Herbstschule: Geld

Termin: Freitag-Sonntag, 25.-27. Oktober 2013, Start 16:30 Uhr
Ort: Rosa Luxemburg Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin)
Informationen und Anmeldung: www.marxherbstschule.net
18. April 2013
Ein Blick in die Werkstatt von Karl Marx.
Neue Forschungsergebnisse zu seinem Leben und Werk
Wissenschaftliches Kolloquium zum 60. Geburtstag von Prof. Dr. Rolf Hecker

Termin: Freitag-Samstag, 14.-15. Juni 2013, Start 14:00 Uhr
Ort: Rosa Luxemburg Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin)

Eingeladen sind: Fritz Fiehler, Roberto Fineschi, Michael Heinrich, Pertti Honkanen, Martin Hundt, Erhard Kiehnbaum, Michael Krätke, Manfred Lauermann, Angelika Limmroth, Francois Melis, Izumi Omura, Manfred Schöncke, Danga Vileisis, Carl-Erich Vollgraf, Frieder Otto Wolf, Zhou Sichen und Rolf Hecker

Programm im PDF-Format
21. Januar 2013
Einladung zur öffentlichen Mitgliederversammlung am 18. April 2013

Thema: Zum Erscheinen von MEW, Bd. 40 und zur Zukunft der MEW. Vortrag: Prof. Dr. Rolf Hecker. Anschließend Vorstandswahl.

Termin: Donnerstag, 18. April 2013, 19:00 Uhr
Ort: Helle Panke (Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin, U+S Schönhauser Allee)

Einladung als PDF
1. Januar 2013
Rjazanov-Preisträger 2012

Die eingereichten Arbeiten zum Rjazanov-Preis 2012 waren: Kaan Kangal: Die mathematische Wahrscheinlichkeitslogik der Marxschen Krisentheorie und Atsushi Tamaoka, ChangAn Chen: The Notes of Crisis (1857-1858) by Karl Marx: MEGA IV/14 Edition. Den Rjazanov-Preis 2012 konnten wir an Atsushi Tamaoka und ChangAn Chen verleihen. Herzlichen Glückwunsch!

15. September 2012
Einladung zur 5. Marx-Herbstschule: “Die so genannte ursprüngliche Akkumulation”

Ein besonderes Format feiert Jubiläum. Vom 26. bis 28. Oktober 2012 findet in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung die fünfte Marx-Herbstschule statt. Das Thema der 5. Marx-Herbstschule ist Marx` Theorie der sog. ursprünglichen Akkumulation. Am Ende des ersten Bandes des «Kapital» kommt Marx im Kapitel «Die sog. ursprüngliche Akkumulation» auf eine Art geschichtlichen Anfangs des Kapitals zu sprechen. Marx’ Darstellung ist eines der am meisten diskutierten Kapitel des «Kapital», geht es doch in ihm um nichts weniger als um den Ursprung der kapitalistischen Produktionsweise.

Termin: Fr-So, 26.-28. Oktober 2012
Eintritt: 10,00 € (mit Mittagessen am Samstag und Eintritt zur Abendveranstaltung)
Ort: Rosa Luxemburg Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, S-Ostbahnhof)

weitere Informationen, Reader und Anmeldung unter www.marxherbstschule.net
12. September 2012
Einladung zur Wochenendtagung vom 2.–4. November 2012:
Aufbau mit Methode
Der 6-Bücher-Plan des „Kapitals“ von Karl Marx

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,
in Kürze wird der Band 4.3 aus der Zweiten Abteilung „Vorarbeiten des Kapitals“ in der Marx Engels Gesamtausgabe erscheinen. Der Band enthält letzte, noch nicht veröffentlichte Manuskripte zum zweiten und dritten Band des „Kapitals“. Damit wird diese Abteilung abgeschlossen, in der dann 15 Bände seit 1976 herausgegeben sein werden. Mit dem abschließenden MEGA-Band werden alle zu Lebzeiten von Marx und Engels angefertigten Entwürfe, Druckfassungen und Übersetzungen des „Kapitals“ vorliegen. Was nach einem epochalen Bruch fortgeführt werden konnte, steht für eine bemerkenswerte editorische Leistung. Mit den 15 Bänden kann beurteilt werden, wie das „Kapital“ entstanden ist. Was ist von den vielen Manuskripten in die Druckfassungen eingegangen, was ist außen vor gelassen worden? Wie ist es für die Veröffentlichung oder Übersetzung bearbeitet worden? Und: Inwiefern ist das Werk unvollendet geblieben?
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31. Mai 2012
Einladung zum Kolloquium anlässlich des 80. Geburtstags von Martin Hundt:
Zur Quellenkunde und Wirkungsgeschichte der Junghegelianer und von Marx und Engels

Beiträge sind unter jedem Aspekt aus der Sicht verschiedener Fächer und Denkmethoden erwünscht, theoretische Erörterungen ebenso wie empirische Forschungen. Alle interessierten und aktiven TeilnehmerInnen sind hiermit aufgefordert, ihre Beiträge von (voraussichtlich max.) 15 Seiten (etwa 30–35.000 Zeichen) bis 1. Juli 2012 einzusenden. Das Kolloquium ist eingebettet in einige auch sonst interessante und fröhliche Stunden mit Angehörigen und Freunden.

Termin: Donnerstag, 23. August 2012, ab 14 Uhr (ab 12 Uhr, wer am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen möchte)
Ort: Helle Panke (Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin, U+S Schönhauser Allee)

Wir würden uns freuen, Ihre bzw. Eure vorläufigen Anmeldungen bis 15. März 2012 zu erhalten, damit wir wissen, mit wie vielen Teilnehmenden wir rechnen dürfen.

Einladung als PDF
31. Mai 2012
Karl Marx. Chronik seines Lebens. Workshop I

Hiermit laden wir zum ersten Workshop zur Realisierung unseres Vereinsprojekts ein. Bereits im Juli 2010 haben wir in einem Newsletter Nr. 16 unsere konzeptionellen Vorstellungen unterbreitet. Seither ist an verschiedenen Teilperioden des Lebens von Marx gearbeitet worden. Anhand ausgewählter Beispiele soll ein Meinungsaustausch über Aufnahmekriterien von Lebensdaten und Quellenlage geführt werden.

Termin: Donnerstag, 21. Juni 2012, 15:00–18:00 Uhr
Ort: Helle Panke (Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin, U+S Schönhauser Allee)

Wir bitten um Anmeldungen unter info@marxforschung.de bis 14. Juni 2012.
Alle angemeldeten Teilnehmer bekommen per Email einen Beispielreader zugesandt.

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11. April 2012
Die internationale Marx-Renaissance

Wir laden herzlich ein zu einem öffentlichen Vortrag mit Dr. Herwig Lerouge, Direktor des Instituts für marxistische Studien in Brüssel. Anschließend, nach einer Imbisspause, führen wir die Jahresmitgliederversammlung 2012 durch.

Vortrag: Dr. Herwig Lerouge
Moderation: Prof. Dr. Rolf Hecker

Termin: Dienstag, 8. Mai 2012, 18:00 Uhr
Ort: Helle Panke (Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin, U+S Schönhauser Allee)

Einladung als PDF
24. Februar 2012
Vom mühseligen Suchen und glücklichen Finden –
Marx, Engels, Weerth und die Neue Rheinische Zeitung

Anlässlich des 70. Geburtstags von Dr. François Melis laden wir am Dienstag, den 20. März, zu einer Veranstaltung ein, in der François Melis aus mehr als 25jähriger Forschungstätigkeit die interessantesten Entdeckungen Revue passieren lässt: Wie kam es zur Herausgeberschaft der Neuen Rheinischen Zeitung und welche Erkenntnisse ergaben sich daraus für ein umfassenderes und differenzierteres Bild über das berühmteste Blatt der 48er Revolution und insbesondere für die Arbeit an den MEGA-Bänden I/7–I/9? Mit diesem Vortrag stellt Melis gleichzeitig eine Publikation mit seinen Aufsätzen über die Rezeptions- und Überlieferungsgeschichte der Zeitung vor.

Einführende Worte: Prof. Dr. Martin Hundt
Moderation: Prof. Dr. Rolf Hecker

Termin: Dienstag, 20. März 2012, 18:00 Uhr
Ort: Helle Panke (Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin, U+S Schönhauser Allee)

Einladung als PDF
2. Februar 2012
Krise und Befreiung/Emanzipation der Arbeit.
Einladung zur Frühjahrstagung vom 16. bis 18. März 2012 der Marx Gesellschaft e.V. und des MEGA-Fördervereins Berlin

Auf der letzten Tagung der Marx-Gesellschaft im März 2011 wurde beschlossen, die nächsten Kolloquien den Themen „Krise und Befreiung/Emanzipation der Arbeit“ und „Zum Fetischbegriff bei Marx“ zu widmen. Das erste Thema geht auf eine Anregung unseres verstorbenen Mitglieds und Freundes Heinz Brakemeier zurück, dessen Gedächtnis wir diese Tagung widmen wollen.
Einladung und Programm
Anmeldung bitte per Email im Büro der Marx-Gesellschaft (buero@marx-gesellschaft.de)
1. Februar 2012
Newsletter #18

Der aktuelle Rundbrief umfasst die Planungen und Veranstaltungen 2012 und wünscht allen Vereinsmitgliedern, Freunden, Förderern, Kolleginnen und Kollegen ein erfolgreiches Jahr 2012.
Rundbrief des Berliner Vereins zur Förderung der MEGA-Edition e.V.
1. Januar 2012
Marx-Engels-Forschung und -Edition erhält neue Homepage

Zum Jahreswechsel verändern wir das langjährige Gesicht unserer Internetseite. Alle Informationen und Literatur finden sich aber weiterhin auf diesen Seiten. Sukzessiv werden in den nächsten Wochen vor allem die Archivseiten der Zeitschriften “Beiträge zur Marx-Engels-Forschung”, der “Arbeitsblätter zur Marx-Engels-Forschung”, “Marx-Engels-Forschungsberichte” und des Marx-Engels-Jahrbuchs weiter gefüllt werden können.
1. November 2011
Der Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition e.V. ist bei Facebook

In Zukunft kann man sich über aktuelle Veranstaltungen und Publikationen auch auf unserer Facebook-Seite informieren lassen.

28.-30. Oktober 2011
Der Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition e.V. ist wieder Mitveranstalter der 4. Marx-Herbstschule in Berlin

Die Marx-Herbstschule 2011 ist eine Ergänzung der in den letzten Jahren wieder verstärkt auftretenden Kapital-Lesekreise. Sie ist nicht nur Vertiefungsmöglichkeit, sondern auch bundesweite Vernetzungsplattform. Knapp drei Tage lang wird in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung intensiv in Kleingruppen am Text diskutiert, am Samstagabend gibt es ein öffentliches Podium mit einer prominenten Person oder aber einem Diskussionspodium zu einem naheliegenden Thema und anschließender Party. Die Herbstschulen sind auch offen für Interessierte, die sich noch nicht näher mit Marx befasst haben, die Kleingruppen werden entsprechend nach den verschiedenen Vorkenntnissen eingeteilt.
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23./24. September 2011 in Berlin
Marx’ und Engels’ Sicht auf die europäische Politik und sozialpolitische Entwicklung Russlands

Diverse Vorträge, Moderation: Prof. Dr. Rolf Hecker (Berlin), Dr. François Melis (Berlin)

Marx und auch Engels haben sich zeitlebens mit verschiedenen Aspekten der Politik und Wirtschaft Russlands beschäftigt. Sie erörterten dessen politische Geschichte und die Außenpolitik im europäischen Kontext, vor allem Marx studierte die wirtschaftlichen, besonders agrarischen Perspektiven und diskutierte die Chancen einer bevorstehenden sozialen
Revolution in Russland. Ihr Werk umfaßt die verschiedensten Formen der Beschäftigung mit Russland: Zeitungskorrespondenzen (NYDT, Free Press), Briefwechsel und persönliche Kontakte mit Russen und Russlandkennern (von Bakunin bis Borkheim) und subtile Studien der zeitgenößischen russischen Literatur (Exzerpte, Russisches in my bookstall). Bekanntermaßen wurden einige Arbeiten von Marx, z.B. die „Revelations of the Diplomatic History“ nicht in die MEW aufgenommen, so daß deren Edition zusammen mit den noch unveröffentlichten Exzerpten und Briefen seiner Korrespondenzpartner vollständig und originalsprachig in der MEGA erfolgt bzw. erfolgen wird (siehe Sonderband 5, S. 218–220). Andererseits verfolgte Marx auch aufmerksam die übersetzung und Verbreitung seiner Werke in Russland. Seit über 20 Jahren sind zu diesen Themen keine relevanten Veröffentlichungen erschienen. In Finnland kam 2006 ein Sammelband zu diesem Thema heraus. Des Weiteren liegen jetzt MEGA-Bände vor, in denen die Russlandproblematik mit neuen Erkenntnissen bereichert wurde. Daher sind gute Voraußetzungen vorhanden, dieses Thema aus der Sicht von Historikern, Philosophen und Wirtschaftshistorikern erneut auf die Tagesordnung zu setzen und die Beiträge zunächst als Diskußionsmaterial in den „Pankower Vorträgen“ und anschließend in den „Beiträgen zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge 2012“ zu publizieren.
19. April 2011, Dienstag, 18.00–21.00 Uhr
Jahresmitgliederversammlung 2011 mit Neuwahl des Vorstandes und Verleihung des Rjazanov-Preises 2010

Einladung Jahresversammlung 2011

Ort: Helle Panke (Kopenhagener Str. 9, U+S Schönhauser Allee)